Grosser Stern

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Das Stella Maris Orchestra im Portrait

Wie entsteht ein neues Orchester? Zwei aussergewöhnliche Musikerpersönlichkeiten treffen zusammen, begeistern gleichermassen qualifizierte Kollegen für ihre Idee und lassen ganz Besonderes entstehen. Renate Steinmann und Cristoforo Spagnuolo sind das Funadament und die kreativen Köpfe des jungen Stella Maris Orchestra, benannt nach der idyllischen Klosteranlage und inspirierenden Probelokalität in Wettingen.

Das Stella Maris Orchestra ist einzigartig

  • Professionelle Führung durch erfahrene Musikerinnen mit reger Konzerttätigkeit
  • Orchesterschule: Junge, begabte Streicher vertiefen ihr Können auf hohem Niveau im Repertoire eines Kammerorchesters
  • Schulung in historisch informierter Aufführungspraxis auf entsprechenden Instrumenten (barock und klassisch)

Das Stella Maris Orchestra verbindet in einzigartiger Weise professionellen Orchesterbetrieb und Nachwuchsausbildung mit historisch informierter Aufführungspraxis (also das Spielen alter Musik auf Instrumenten und mit Spieltechniken, wie sie zur Entstehungszeit jener Musik gebräuchlich waren). Die langfristige Arbeit mit einer festen Streicherbesetzung aus jungen, aber auch erfahreneren Musikerinnen und Musikern garantiert künstlerische Kontinuität und Substanz. Zwei bis drei Konzertprojekte pro Jahr, für die das Orchester mit renommierten Spezialistinnen und international herausragenden Solisten zusammenspannt, sorgen für wechselnde Herausforderungen. Neben Werken aus dem 19. und 20. Jahrhundert werden insbesondere Werke aus der barocken und klassischen Periode erarbeitet — und zwar in historisch informierter Spielweise und auf entsprechenden Instrumenten. Dies erfordert besonderen Aufwand und sorgfältige Probearbeit, erlaubt aber jungen Nachwuchsmusikern und ambitionierten Amateuren, sich mit historischer Aufführungspraxis vertraut zu machen. Von den Amateurmusikern verlangt das Stella Maris Orchestra selbständige Vorbereitung und bereits vorhandene grosse Orchestererfahrung. Den jungen, noch in Ausbildung stehenden Streicherinnen und Streichern bietet es die Möglichkeit, ihr Können zu vertiefen, stilistisch zu diversifizieren und ihr Orchesterspiel unter professioneller Anleitung auf hohes Niveau zu heben. Jeweils zwei Stimmführungen werden mit fortgeschrittenen Studierenden besetzt, die in dieser verantwortungsvollen Funktion ihr Musikstudium um wertvolle Erfahrungen ergänzen können. Genau so ist dieser Mix in der Schweiz einmalig.

Das Stella Maris Orchestra öffnet neue Räume

Konzerte können in Barockkirchen wie der Klosterkirche Wettingen oder dem Verenamünster in Zurzach stattfinden — aber auch einmal im (akustisch beeindruckend transparenten) Showroom einer Autogarage. Auch musikalisch öffnet das Stella Maris Orchestra neue Räume: zum Beispiel indem es den Ohren die Farbenpracht barocker Darmsaiten aufschliesst, oder die differenzierten Phrasierungsmöglichkeiten von klassischen Geigenbögen oder die Klangvielfalt moderner Perkussionsinstrumente. Solistinnen und Solisten mit internationalem Renommee und immer ganz eigenem künstlerischen Charakter tragen das ihrige dazu bei: Da schwingt sich in einer Barockkantate schon einmal eine hohe Männerstimme auf (der italienische Countertenor Flavio Ferri-Benedetti), oder ein wagemutiger Violoncellist lässt hochmusikalisch die Fetzen – und Bogenhaare – fliegen (Jérôme Pernoo, Paris).

Sogar Bekanntes klingt mit dem Stella Maris Orchestra plötzlich neu — etwa, wenn «Carmen» in einer Suiten-Bearbeitung des zeitgenössischen russischen Komponisten Rodion Schtschedrin erklingt. Oder wenn Cristoforo Spagnuolo Meisterwerken von Modest Mussorgski oder Manuel de Falla gleich selbst ein neues Klanggewand massschneidert. Selber übrigens ist das Stella Maris Orchestra auch offen für Neues: Gegen Ausflüge zu Musiktheater, Tanz oder Musikvermittlung hätte es nichts einzuwenden.

Das Stella Maris Orchestra braucht Freunde

Aussergewöhnliche Projekte bedürfen aussergewöhnlicher Unterstützung. Der 2010 gegründete Trägerverein und dessen Vorstand kümmern sich ehrenamtlich um Mittelbeschaffung und Konzertorganisation. Dabei schenken sie laut Stiftungszweck der «Förderung der Orchesterschule sowie der Pflege der historisch informierten Aufführungspraxis» besondere Aufmerksamkeit. Besondere Orchester sind aber auch stets mit besonderem Aufwand verbunden. Das Stella Maris Orchestra ist daher auf seinen Freundeskreis (die «Amici»), auf zahlreiche kleine und grosse Sponsoren aus der Region Aargau sowie auf Gönnerinnen, Gönner und Stiftungen angewiesen.

 

 



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